Diese seien mit allgemeinen Werbegrundsätzen abgestimmt und damit rechtens.

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Um das aktuelle mit Ausnahme von Schleswig-Holstein geltende bundesweite Werbeverbot zu umgehen, nutzen Werbefachleute einen Warnhinweis – ähnlich der Arzneimittelwerbung: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker." Der Hinweis in der TV-Glücksspielwerbung lautet analog: "Das Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein." Die saarländische Glücksspielaufsicht bezweifelt, dass das ausreicht. Jörg Uckrow: "Das ist vielfach allein schon von der Sprechgeschwindigkeit her nicht wirklich wahrnehmbar und es ist auch von der Frage, wie das Ganze auf dem Bildschirm platziert ist, nicht vernünftig wahrnehmbar und gelegentlich fehlt sogar jeder Hinweis in dieser Fragestellung." Überdies würden Spieler aus anderen Bundesländern eben nicht abgewiesen, wenn Sie sich auf den entsprechenden Online-Seiten tummelten sondern automatisch an europäische Anbieter vermittelt, sagt der Vertreter des deutschen Automatenverbandes Georg Stecker. Diese Praxis sei im höchsten Maße problematisch: "Weil sie auf internationale Seiten weitergeleitet werden, bei denen es keinerlei Spieler- und Jugendschutz gibt." Eine Untersuchung des Handelsblatt Research Institute habe gezeigt, dass die potenziellen Spieler diese Unordnung auf den Märkten überhaupt nicht schätzten, sondern für klare Regelungen einträten, sagt Jan Kleibrink: "Wir sehen heute, das haben Meinungsumfragen unter Spielern gezeigt, dass es ein großes Bedürfnis gibt, dass man sich im legalen Bereich aufhält. Dass viele Spieler, die jetzt gerade im illegalen Onlineangebot spielen, das auch teilweise gar nicht wissen, dass es nicht legal ist, was sie da gerade spielen." "Sehr viele Schäden für die Gesellschaft und für Einzelne" Der Fachverband Glücksspielsucht setzt sich nach wie vor für ein generelles Werbeverbot ein. Legal oder illegal dürfe dabei keine Rolle spielen, denn die negativen Effekte des Spielens seien nicht zu leugnen, findet Ilona Füchtenschnieder: "Es handelt sich hier um ein sogenanntes demeritorisches Gut, dass sehr viele Schäden für die Gesellschaft und für Einzelne verursacht.

Automatische Auszahlung von Gewinnen

Und es sollte wirklich auf gar keinen Fall geworben werden. Beim Tabakwerbeverbot sind wir endlich soweit, dass wir uns anderen europäischen Länder anschließen und die Tabakwerbung sehr stark einschränken und hier ist es nun möglich, für die sehr gefährlichen Glücksspiele zu werben." Werbung und Sponsoring für unerlaubte Glücksspiele bleiben nach dem neuen Staatsvertrag auch künftig verboten. Allerdings werde es schwer, sämtliche Angebote im Netz lückenlos zu kontrollieren, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig: "Die Ausreißer sind immer die Dinge im Internet, die wir nie, nie bis zum Ende durchkontrollieren können. Ich glaube, da darf man sich auch nichts vormachen umso wichtiger ist es, dass wir offen darüber reden, lasst die Finger weg vom Glücksspiel, es hat ein hohes Suchtpotenzial, es kostet euch Geld, es kostet euch soziale Kontakte, bitte nicht!" Mit den Spielhallenbetreibern vor Ort seien, im Sinne des Spielerschutzes, so die Drogenbeauftragte, in der Vergangenheit Werbeauflagen, Informations- und Meldestrukturen sowie Sozialkonzepte umgesetzt worden. Für das Netz sind sie zwar geplant, aber die aktuelle Situation zeigt, dass es nicht einfach ist, diese auch in allen Facetten umzusetzen.

Verluste zurückfordern: ein Notnagel, kein Freibrief

Glücksspiel im Internet ist fast überall in Deutschland verboten Dürfen Online-Casinos deutschlandweit Werbung machen, auch wenn sie nur in einem Bundesland erlaubt sind? Mit dieser Frage muss cas bestes online casino spiel sich das Landgericht München I heute befassen. Der Bundesverband der Deutschen Glücksspielunternehmen hat einen privaten Sender verklagt und will ihm verbieten, Werbung für nicht bundesweit erlaubte Online-Casinos und -Automatenspiele zu machen. Der Sender hält dagegen, dass beides in Schleswig-Holstein erlaubt sei und in der Werbung darauf auch konkret hingewiesen werde. Erhalten Sie Antworten aus Tausenden t-online-Artikeln. Und gegen Anbieter, die diesen Auflagen zuwider handelten, werde das Land auch vorgehen, heißt es aus der Staatskanzlei.

  • Verbot irreführender Werbeversprechen wie "garantierter Gewinn"
  • Keine Darstellung von Glücksspiel als Lösung finanzieller Probleme
  • Verbot der Verharmlosung des Suchtpotenzials
  • Werbung muss den Unterhaltungscharakter klarstellen

Ilona Füchtenschnieder vom Fachverband Glücksspielsucht wirft der schleswig-holsteinischen Glücksspielaufsicht Versäumnisse vor: "Also dass man in der Zulassung nicht festgelegt hat, dass man eben nicht in Gebieten werben darf, wo das Online-Glücksspiel verboten ist. Das hätte ich schon erwartet – naja, vielleicht nicht wirklich erwartet bei der Glücksspielpolitik von Schlewsig-Holstein." Das Saarland sieht sich durch den Richterspruch aus Köln in der eigenen Rechtsauffassung bestätigt, sagt der stellvertretende Direktor der Landesmedienanstalt, Jörg Ukrow. Das Land werde daher gegen die von Schleswig-Holstein gebotenen Möglichkeiten im Hinblick auf Online-Glücksspiele und die bundesweit ausgestrahlte Werbung gerichtlich vorgehen. "Aus unserer Sicht macht es Sinn, weil, die Dinge, die in Schleswig-Holstein passieren, zumindest mal mit dem geltenden Recht nicht in Einklang stehen und wir sind als Behörde zunächst einmal gehalten, geltendes Recht anzuwenden und nicht zukünftiges Recht anzuwenden." Ukrow ist sich bewusst, dass die Dinge im Fluss sind, dass einige Bundesländer die Auffassung vertreten, dass es sich nicht mehr lohnt, Dinge zu untersagen, die in einem Jahr, wenn der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft tritt, ohnehin erlaubt sein werden.

Allgemeine Werbebeschränkungen des GlüStV

Die Werbung illegaler und oft im Ausland beheimateter Anbieter von Online-Glücksspielen steigere und verlagere sich.

Schließung des Spielkontos

Fehlender Spielerschutz und Suchtgefahr

Andererseits aber erfordere die derzeit zu beobachtende massive Werbung im Sinne des Landgerichtsurteils von Köln eine entsprechende Reaktion. "Das ist aus unserer Sicht ein Werbeansatz, der mit den Zielsetzungen des Glücksspielstaatsvertrages, wie er derzeit besteht, nicht in Deckung zu bringen ist, weil dieser Grad an massiver Werbung dem Spielerschutz wie auch der Vermeidung des Entstehens von Spielsucht aus unserer Wahrnehmung heraus nicht hinreichend genügt", sagt Ukrow. Illiegale nutzen Lücken zwischen Landesmedienanstalten und Aufsichten Auch Daniela Ludwig, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, teilt diese Auffassung: "Deswegen habe ich mich sowohl an die Innenminister der Länder gewandt, die ja die obersten Glücksspielbehörden sind und ich habe auch Landesmedienanstalten angeschrieben und cas book of ra magic choices die großen TV-Konzerne, um darauf hinzuweisen, dass man bitte ein sensibles Auge darauf wirft und sich hier nicht in einen grauen oder gar illegalen Bereich bei der Werbung hineinbegibt." Eine Beschwerde des deutschen Automatenverbandes wegen der steigenden Werbung für Online-Glücksspiel wurde von den Direktoren der Landesmedienanstalten jedoch zurückgewiesen mit dem Hinweis, dass sie nicht einschreiten könnten, so lange die Glücksspielaufsichten in den einzelnen Bundesländern nicht tätig würden.

  • Affiliate-Marketing: Provision für vermittelte Neukunden
  • Vergleichsportale für Casino-Boni und -Angebote
  • Gezielte Suchmaschinenwerbung (SEA) auf Schlüsselbegriffe
  • Content-Marketing durch Strategie-Guides und Spielerklärungen

Was beim Sprecher des deutschen Automatenverbandes, Georg Stecker, für Enttäuschung sorgt: "So ein bisschen hat man immer das Gefühl, dass die verschiedenen Institutionen sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben.

Viele Behörden an Überwachung beteiligt

Also die Landesmedienanstalten den Aufsichten und die Aufsichten den Landesmedienanstalten und so weiter. Und in dieser Gemengelage treiben dann solche Leute ihr fröhliches Unwesen." Der Leiter der Kieler Staatskanzlei-Leiter, Dirk Schrödter, verteidigt den Sonderweg Schleswig-Holsteins.

  • Prominente Testimonials unterliegen strengen Auflagen
  • Keine Darstellung von Glücksspiel als gesellschaftlicher Erfolgsfaktor
  • Werbung darf nicht den Eindruck besonderer Fachkenntnis vermitteln
  • Begrenzung der Häufigkeit von Werbespots in bestimmten Zeiträumen

Werbung müsse erlaubt sein, sagt er: "Es ist wichtig, dass wir auf die legalen Angebote, wo unter kontrollierten Bedingungen gespielt werden kann, durch Werbung hingewiesen wird, durch Werbung hingewiesen werden darf. Wenn wir das nicht tun, ist cas casino österreich grenze schweiz dem illegalen Spiel Tor und Tür geöffnet." Weiterleitung auf Seiten ohne Spieler- und Jugendschutz Ab Sommer 2021 darf geworben werden, von abends neun bis morgens um sechs Uhr, so steht es in der Neufassung des Glücksspielstaatsvertrages.

BGH: Prüfungspflicht nur bei offenkundigen und groben Verstößen gegen Wettbewerbsrecht

Hintergrund ist, dass Schleswig-Holstein das bislang einzige deutsche Bundesland ist, das Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben hat und seinen Bürgern damit erlaubt, im Internet zu zocken. Darum heißt es in Werbespots dafür oft: "Dieses Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein." Die Rechtslage wird sich allerdings voraussichtlich bald entscheidend ändern. Denn im März einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder grundsätzlich auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag, der Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos erlauben soll. Der Staatsvertrag soll – wenn er von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert wurde – am 1. Juli 2021 in Kraft treten.

Ist Werbung für Sportwetten erlaubt?

Die Verhandlung vor dem Landgericht München ist eine der ersten, die dort wegen der Corona-Krise per Video-Schalte geführt werden. Dabei ist der Richter im Gerichtssaal anwesend, Kläger- und Klagepartei werden aber per Videochat zugeschaltet. Die Justiz in Bayern will wegen der Pandemie nun in Zivilverfahren verstärkt auf diese Technik setzen. Berlin − Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, macht sich in der Coronakrise für eine Eindämmung von Werbung für Online-Glücksspiel stark. „Auf Kosten von suchtkranken Menschen Profit zu machen, geht gar nicht“, sagte die CSU-Politikerin.

Fehlende Rechtssicherheit bei Auszahlungen

Bundesweit gezielte Werbung für Online-Casinos zu schalten, sei illegal und gerade jetzt in Coronazeiten, wo die Menschen allein zuhause sitzen würden, schlichtweg skrupellos. „Diese Situation darf so nicht bleiben, daher werde ich mich an die TV-Sender und Medienaufsicht wenden“, sagte Ludwig. Online-Glücksspiel sei schon ohne Corona nicht gerade das „Gelbe vom Ei“, sagte sie. „Es birgt eine weitaus höhere Suchtgefahr, als das Spielen „vor Ort“, weil keinerlei gesellschaftliche „Kontrolle“ vorhanden ist.“ Nach Beobachtung des Bundesverbandes deutscher Glücksspielunternehmen nimmt illegales Glücksspiel im Internet in der Coronakrise zu. Viele Menschen seien zu Hause und im Netz unterwegs, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Barth. Bis dahin ist Glücksspielwerbung im Fernsehen oder Internet zumindest bundesweit nicht erlaubt. Um das aktuelle mit Ausnahme von Schleswig-Holstein geltende bundesweite Werbeverbot zu umgehen, nutzen Werbefachleute einen Warnhinweis – ähnlich der Arzneimittelwerbung: "Zu Risiken und Nebenwirkungen fragen Sie ihren Arzt oder Apotheker." Der Hinweis in der TV-Glücksspielwerbung lautet analog: "Das Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein." Die saarländische Glücksspielaufsicht bezweifelt, dass das ausreicht. Jörg Uckrow: "Das ist vielfach allein schon von der Sprechgeschwindigkeit her nicht wirklich wahrnehmbar und es ist auch von der Frage, wie das Ganze auf dem Bildschirm platziert ist, nicht vernünftig wahrnehmbar und gelegentlich fehlt sogar jeder Hinweis in dieser Fragestellung." Überdies würden Spieler aus anderen Bundesländern eben nicht abgewiesen, wenn Sie sich auf den entsprechenden Online-Seiten tummelten sondern automatisch an europäische Anbieter vermittelt, sagt der Vertreter des deutschen Automatenverbandes Georg Stecker. Diese Praxis sei im höchsten Maße problematisch: "Weil sie auf internationale Seiten weitergeleitet werden, bei denen es keinerlei Spieler- und Jugendschutz gibt." Eine Untersuchung des Handelsblatt Research Institute habe gezeigt, dass die potenziellen Spieler diese Unordnung auf den Märkten überhaupt nicht schätzten, sondern für klare Regelungen einträten, sagt Jan Kleibrink: "Wir sehen heute, das haben Meinungsumfragen unter Spielern gezeigt, dass es ein großes Bedürfnis gibt, dass man sich im legalen Bereich aufhält. Dass viele Spieler, die jetzt gerade im illegalen Onlineangebot spielen, das auch teilweise gar nicht wissen, dass es nicht legal ist, was sie da gerade spielen." "Sehr viele Schäden für die Gesellschaft und für Einzelne" Der Fachverband Glücksspielsucht setzt sich nach wie vor für ein generelles Werbeverbot ein.

Casino-Werbespots sind nicht überall in Deutschland verboten

Diese seien mit allgemeinen Werbegrundsätzen abgestimmt und damit rechtens. Und gegen Anbieter, die diesen Auflagen zuwider handelten, werde das Land auch vorgehen, heißt es aus der Staatskanzlei. Ilona Füchtenschnieder vom Fachverband Glücksspielsucht wirft der schleswig-holsteinischen Glücksspielaufsicht Versäumnisse vor: "Also dass man in der Zulassung nicht festgelegt hat, dass man eben nicht in Gebieten werben darf, wo das Online-Glücksspiel verboten ist. Das hätte ich schon erwartet – naja, vielleicht nicht wirklich erwartet bei der Glücksspielpolitik von Schlewsig-Holstein." Das Saarland sieht sich durch den Richterspruch aus Köln in der eigenen Rechtsauffassung bestätigt, sagt der stellvertretende Direktor der Landesmedienanstalt, Jörg Ukrow. Das Land werde daher gegen die von Schleswig-Holstein gebotenen Möglichkeiten im Hinblick auf Online-Glücksspiele und die bundesweit ausgestrahlte Werbung gerichtlich vorgehen.

Werbeinhalte: Das ist online erlaubt

"Aus unserer Sicht macht es Sinn, weil, die Dinge, die in Schleswig-Holstein passieren, zumindest mal mit dem geltenden Recht nicht in Einklang stehen und wir sind als Behörde zunächst einmal gehalten, geltendes Recht anzuwenden und nicht zukünftiges Recht anzuwenden." Ukrow ist sich bewusst, dass die Dinge im Fluss sind, dass einige Bundesländer die Auffassung vertreten, dass es sich nicht mehr lohnt, Dinge zu untersagen, die in einem Jahr, wenn der neue Glücksspielstaatsvertrag in Kraft tritt, ohnehin erlaubt sein werden. Andererseits aber erfordere die derzeit zu beobachtende massive Werbung im Sinne des Landgerichtsurteils von Köln eine entsprechende Reaktion. "Das ist aus unserer Sicht ein Werbeansatz, der mit den Zielsetzungen des Glücksspielstaatsvertrages, wie er derzeit besteht, nicht in Deckung zu bringen ist, weil dieser Grad an massiver Werbung dem Spielerschutz wie auch der Vermeidung des Entstehens von Spielsucht aus unserer Wahrnehmung heraus nicht hinreichend genügt", sagt Ukrow. Illiegale nutzen Lücken zwischen Landesmedienanstalten und Aufsichten Auch Daniela Ludwig, die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, teilt diese Auffassung: "Deswegen habe ich mich sowohl an die Innenminister der Länder gewandt, die ja die obersten Glücksspielbehörden sind und ich habe auch Landesmedienanstalten angeschrieben und cas book of ra magic choices die großen TV-Konzerne, um darauf hinzuweisen, dass man bitte ein sensibles Auge darauf wirft und sich hier nicht in einen grauen oder gar illegalen Bereich bei der Werbung hineinbegibt." Eine Beschwerde des deutschen Automatenverbandes wegen der steigenden Werbung für Online-Glücksspiel wurde von den Direktoren der Landesmedienanstalten jedoch zurückgewiesen mit dem Hinweis, dass sie nicht einschreiten könnten, so lange die Glücksspielaufsichten in den einzelnen Bundesländern nicht tätig würden. Was beim Sprecher des deutschen Automatenverbandes, Georg Stecker, für Enttäuschung sorgt: "So ein bisschen hat man immer das Gefühl, dass die verschiedenen Institutionen sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschieben.

Soziale Medien: Keine Influencer für Online-Glücksspiel

Also die Landesmedienanstalten den Aufsichten und die Aufsichten den Landesmedienanstalten und so weiter. Und in dieser Gemengelage treiben dann solche Leute ihr fröhliches Unwesen." Der Leiter der Kieler Staatskanzlei-Leiter, Dirk Schrödter, verteidigt den Sonderweg Schleswig-Holsteins. Werbung müsse erlaubt sein, sagt er: "Es ist wichtig, dass wir auf die legalen Angebote, wo unter kontrollierten Bedingungen gespielt werden kann, durch Werbung hingewiesen wird, durch Werbung hingewiesen werden darf. Wenn wir das nicht tun, ist cas casino österreich grenze schweiz dem illegalen Spiel Tor und Tür geöffnet." Weiterleitung auf Seiten ohne Spieler- und Jugendschutz Ab Sommer 2021 darf geworben werden, von abends neun bis morgens um sechs Uhr, so steht es in der Neufassung des Glücksspielstaatsvertrages. Bis dahin ist Glücksspielwerbung im Fernsehen oder Internet zumindest bundesweit nicht erlaubt. Legal oder illegal dürfe dabei keine Rolle spielen, denn die negativen Effekte des Spielens seien nicht zu leugnen, findet Ilona Füchtenschnieder: "Es handelt sich hier um ein sogenanntes demeritorisches Gut, dass sehr viele Schäden für die Gesellschaft und für Einzelne verursacht. Und es sollte wirklich auf gar keinen Fall geworben werden. Beim Tabakwerbeverbot sind wir endlich soweit, dass wir uns anderen europäischen Länder anschließen und die Tabakwerbung sehr stark einschränken und hier ist es nun möglich, für die sehr gefährlichen Glücksspiele zu werben." Werbung und Sponsoring für unerlaubte Glücksspiele bleiben nach dem neuen Staatsvertrag auch künftig verboten. Allerdings werde es schwer, sämtliche Angebote im Netz lückenlos zu kontrollieren, sagt die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig: "Die Ausreißer sind immer die Dinge im Internet, die wir nie, nie bis zum Ende durchkontrollieren können. Ich glaube, da darf man sich auch nichts vormachen umso wichtiger ist es, dass wir offen darüber reden, lasst die Finger weg vom Glücksspiel, es hat ein hohes Suchtpotenzial, es kostet euch Geld, es kostet euch soziale Kontakte, bitte nicht!" Mit den Spielhallenbetreibern vor Ort seien, im Sinne des Spielerschutzes, so die Drogenbeauftragte, in der Vergangenheit Werbeauflagen, Informations- und Meldestrukturen sowie Sozialkonzepte umgesetzt worden.

Was ist mit dem neuen Glücksspiel-Staatsvertrag?

Für das Netz sind sie zwar geplant, aber die aktuelle Situation zeigt, dass es nicht einfach ist, diese auch in allen Facetten umzusetzen.

1. Einführung:

Glücksspiel im Internet ist fast überall in Deutschland verboten Dürfen Online-Casinos deutschlandweit Werbung machen, auch wenn sie nur in einem Bundesland erlaubt sind? Mit dieser Frage muss cas bestes online casino spiel sich das Landgericht München I heute befassen. Der Bundesverband der Deutschen Glücksspielunternehmen hat einen privaten Sender verklagt und will ihm verbieten, Werbung für nicht bundesweit erlaubte Online-Casinos und -Automatenspiele zu machen. Der Sender hält dagegen, dass beides in Schleswig-Holstein erlaubt sei und in der Werbung darauf auch konkret hingewiesen werde. Erhalten Sie Antworten aus Tausenden t-online-Artikeln. Hintergrund ist, dass Schleswig-Holstein das bislang einzige deutsche Bundesland ist, das Lizenzen für Online-Glücksspiele vergeben hat und seinen Bürgern damit erlaubt, im Internet zu zocken.

  • Regionale Werbung nur für lizenzierte Anbieter der jeweiligen Bundesländer
  • Unterschiedliche Werberegelungen je nach Landesglücksspielbehörde
  • Verbot von Werbung für nicht lizenzierte (schwarze) Anbieter
  • Auflagen für grenzüberschreitende Werbung aus dem EU-Ausland

Darum heißt es in Werbespots dafür oft: "Dieses Angebot gilt nur für Personen mit Wohnsitz oder gewöhnlichem Aufenthaltsort in Schleswig-Holstein." Die Rechtslage wird sich allerdings voraussichtlich bald entscheidend ändern. Denn im März einigten sich die Ministerpräsidenten der Länder grundsätzlich auf einen neuen Glücksspielstaatsvertrag, der Glücksspiele im Internet wie Online-Poker oder Online-Casinos erlauben soll. Der Staatsvertrag soll – wenn er von den einzelnen Landesparlamenten ratifiziert wurde – am 1. Juli 2021 in Kraft treten. Die Verhandlung vor dem Landgericht München ist eine der ersten, die dort wegen der Corona-Krise per Video-Schalte geführt werden. Dabei ist der Richter im Gerichtssaal anwesend, Kläger- und Klagepartei werden aber per Videochat zugeschaltet. Die Justiz in Bayern will wegen der Pandemie nun in Zivilverfahren verstärkt auf diese Technik setzen. Berlin − Die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Daniela Ludwig, macht sich in der Coronakrise für eine Eindämmung von Werbung für Online-Glücksspiel stark.

Instanz Aufgabenbereich Einfluss auf Werbung
GGL (Gemeinsame Glücksspielbehörde) Vergabe Lizenzen, Marktüberwachung Prüfung & Ahndung von Werbeverstößen
Landesmedienanstalten Aufsicht über Rundfunk & Telemedien Einhaltung von Sendezeitregeln & Jugendschutz
Deutscher Werberat Freiwillige Selbstkontrolle Rügen bei unsittlicher oder irreführender Werbung
Wettbewerbszentrale Verfolgung unlauteren Wettbewerbs Abmahnung bei rechtswidriger vergleichender Werbung

„Auf Kosten von suchtkranken Menschen Profit zu machen, geht gar nicht“, sagte die CSU-Politikerin.

Spielart Typische Werbebotschaft Vermarkteter Nutzen Zielgruppe
Sportwetten Spannung & Fachwissen belohnen Unterhaltung, "Mitwissen" Sportbegeisterte, v.a. Männer
Online-Casino (Slots) Spaß & schnelle Unterhaltung Eskapismus, kurze Spieleinheit Breites Publikum, 21+
Poker Geschick & Strategie Herausforderung, Community Jüngere, kompetitive Spieler
Lotto & Keno Traum vom großen Glück Hoffnung, einfache Teilnahme Traditionelle, breite Altersgruppen

Bundesweit gezielte Werbung für Online-Casinos zu schalten, sei illegal und gerade jetzt in Coronazeiten, wo die Menschen allein zuhause sitzen würden, schlichtweg skrupellos. „Diese Situation darf so nicht bleiben, daher werde ich mich an die TV-Sender und Medienaufsicht wenden“, sagte Ludwig. Online-Glücksspiel sei schon ohne Corona nicht gerade das „Gelbe vom Ei“, sagte sie. „Es birgt eine weitaus höhere Suchtgefahr, als das Spielen „vor Ort“, weil keinerlei gesellschaftliche „Kontrolle“ vorhanden ist.“ Nach Beobachtung des Bundesverbandes deutscher Glücksspielunternehmen nimmt illegales Glücksspiel im Internet in der Coronakrise zu. Viele Menschen seien zu Hause und im Netz unterwegs, sagte der Vorstandsvorsitzende Michael Barth. Die Werbung illegaler und oft im Ausland beheimateter Anbieter von Online-Glücksspielen steigere und verlagere sich.